SC Copenhagen 2003

SC Copenhagen 2003

April 2003: Durch Zufall erfuhr ich von der Studentenorganisation BEST und von der Möglichkeit sich zu Kursen an ausländischen Universitäten zu bewerben. Die Auswahl aus ca. 70 Kursen fiel schwer, doch schlussendlich entschied ich mich für "Discover Image Analysis in the field of Biomedicine" in Kopenhagen. Offensichtlich habe ich mir genug Zeit für meinen Motivation Letter genommen, denn 2 Wochen später wurde ich für den Kurs akzeptiert. Jetzt hieß es warten auf August ...

Am 7. August war es endlich soweit: Ich packte meine Sachen (inklusive österreichischer Trinkspezialitäten) und eine Menge Erwartungen für einen 2-wöchigen Aufenthalt in Kopenhagen und machte mich auf den Weg. Einen Tag später feierte ich mit 30 Teilnehmern aus 17 europäischen Ländern und 10 dänischen Organizer Welcome Party am Campus der Technical University of Denmark. Die Stimmung war einfach perfekt, und das darauffolgende Campingwochenende schweißte unsere Gruppe zu einem Kochtopf, in dem es in den darauf folgenden zwei Wochen rund gehen sollte.

group picture

Zwischen dem dicht gedrängten Freizeitprogramm (Sightseeing, City Rally, Disco, Vergnügungspark Tivoli) und den ausgedehnten Partys fand sich dann wochentags auch noch Zeit für unseren Kurs. In der ersten Woche bestand er aus Vorträgen und praktischen Übungen am Computer zum Thema digitale Bildanalyse.

Gegen Ende der Woche wurde es immer schwieriger um 8 Uhr morgens zum Frühstück aufzustehen, denn eines ist bei BEST Events gesichert: die ungeheure Menge an Spaß wird durch umso weniger Schlaf abgegolten, und so war es nur natürlich dass einige Teilnehmer sich diesen während der Vorlesungen holten.

Die erste Woche wurde durch einen Pflichttermin abgeschlossen: International Evening. An diesem Abend stellt sich jedes vertretene Land mit heimischen Speisen, Getränken und einem Lied vor. Voller Magen, ein geringer Pegel Blut im Alkohol und viel Spaß sind vorprogrammiert wenn man sich durch aller Länder Spezialitäten kostet.

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Der Anfang der zweiten Woche wurde durch eine Projektarbeit bestimmt. Teams zu je 4 Mitgliedern arbeiteten an einer Aufgabenstellung zum Thema digitale Bildanalyse aus dem Themenbereich Biomedizin. Da die Partystimmung auch in der zweiten Woche nicht abflaute, hatten einige der Teams Probleme mit der Projektabgabe. Mittwochnacht gab es deswegen geschäftiges Treiben im Computerraum, denn am Donnerstag sollten die Projekte präsentiert werden. Unsere Arbeit wurde dann auch noch belohnt, denn alle bestanden den Kurs und können sich 2 ECTS Punkte dafür anrechnen lassen.

Zum Abschluss der zweiten Woche bäumte sich die Stimmung noch einmal gewaltig auf. Zuerst der Karaoke evening, bei dem (wie kann es sonst sein?) Schweden mit "Dancing Queen" von Abba gewann. Dann am allerletzten Abend Farewell dinner, das wir bis in den nächsten Tag hinein durchfeierten. Am Abreisetag blieb eine große Leere über, weil ich Stunde für Stunde meine neuen Freunde gen Heimat aufbrechen sah. Wieder zuhause sah ich die größte Chance, manche von ihnen wieder zu treffen, darin, bei BEST in Wien mitzuarbeiten.

Fazit: Es gibt wahrscheinlich keine bessere Möglichkeit, als Student an der TU Wien in so kurzer Zeit so viele internationale Kontakte zu knüpfen, so viel Spaß zu haben und sich auch noch ein paar Stunden fürs Studium anrechnen zu lassen.

girl & torch

text and photos by Alexander Schiftner

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Last edited: 14 January, 2009 - 12:52